Vorstellung der Magazinarbeit

Das Herzstück von of Color bildet das Printmagazin, welches einmal im Jahr erscheint. Unser Ziel ist es, mit dem Magazin für mehr Empowerment und Repräsentation von Bi_PoC, (Post-)Migrants und PoC – Communities zu sorgen.

Thematisch widmen wir uns gesellschaftskritischen und politischen Inhalten, sowie der Vorstellung von interessanten Persönlichkeiten aus der Kunst- und Kulturwirtschaft.

Magazin #3 Generation(en)

Dezember 2023
Generation behandelt die unsichtbare, dennoch starke Verbindung zwischen den vorangegangen Generationen und den Kämper*innen des Hier und Jetzt.

Wenn wir auf unser heutiges Leben blicken, entdecken wir eine faszinierende Verbindung zwischen uns und denen, die vor uns kamen. Wir erkennen, dass die Träume, Hoffnungen und Ängste unserer Vorfahren und Generationen nicht so verschieden sind von unseren eigenen.

Wir sind miteinander verbunden, durch unsere Geschichte und unser Erbe. Diese unsichtbaren Verbindungen sind es, die unsere Identität formen und unsere Reise durch das Leben leiten. Was geschieht, wenn wir die Kämpfe unserer Vorfahren mit unseren eigenen verbinden und Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bauen?
In diesem Prozess erkennen wir, dass unser Selbstverständnis nur durch die Vorreiter*innen of Color möglich ist, die den Weg für uns geebnet haben.

Mit #3Generation(en) erinnern wir uns an die Siege und Kämpfe derer, die schon vor uns gegangen sind. Ihre Opfer und Entschlossenheit haben den Weg für eine bessere Zukunft eröffnet und uns inspiriert, ihre Arbeit fortzusetzen.

Magazin #2 Intersektionalität

Unsere zuletzt erschienene Printausgabe mit dem Titel #Intersektionalität ist seit Dezember 2022 erhältlich.

Editorial

Intersektionalität – was genau bedeutet das
eigentlich?

Das Verständnis von intersektionaler Diskriminierung geht weit zurück und wurde in verschiedenen Gruppen Schwarzer Feminist*innen thematisiert. Den eigentlichen Begriff und somit die Benennung eines Problems gibt es jedoch erst seit 1989. Die afroamerikanische Juristin Kimberlé Crenshaw definierte den Begriff der Intersektionalität.

intersection
(crossing of lines)
Schnittpunkt, (Straßen)kreuzung
ein Ort an dem mehrere Dinge zusammenkommen

Das Konzept der Intersektionalität vereinfacht Mehrfachdiskriminierung und beschreibt genau dies – das Zusammenwirken zweier oder mehrerer Ungleichheitskategorien. Diese Formen der Unterdrückung lassen sich nicht zusammenrechnen, sondern sind in ihrer Verschränkung und Wechselwirkung zu betrachten.

Intersektionales Denken dient der Anerkennung, dass wir als Menschen verschiedene Identitäten haben, die entlang einer Machtachse unterschiedlich zusammenwirken.

#2Intersektionalität schafft Platz für Bi_PoC und ihre verschiedenen Lebensrealitäten.

Ein intersektionales Verständnis macht Ungleichheiten sichtbar und schafft Platz für alle Lebensumstände.

Wir alle müssen unseren Blick dafür schulen, intersektionale Diskriminierung zu erkennen, kritisch zu hinterfragen und alle Menschen mitzudenken.

Mit der zweiten Ausgabe von of Color hoffen wir, mehr Verständnis und Aufklärung in diesem komplexen Themenfeld schaffen zu können.

Magazin #1 Macht der Sprache

Die erste Ausgabe mit dem Titel #MachtderSprache gibt es noch immer in unserem Onlineshop sowie in einigen Verkaufsstellen zu erwerben. Die zweite Ausgabe #Intersektionalität erschien im Juli 2022. Um einen kleinen Einblick in unsere Printausgabe zu bekommen, könnt ihr euch hier einen kleinen Vorgeschmack einholen und euch in einige ausgewählte Texte einlesen.

Verkaufsstellen

In folgenden Buchhandlungen und Cafés könnt ihr die drei Printausgabe von of Color erwerben.
Natürlich gibt es aber alle drei auch hier im Onlineshop.

she said
kottbusser damm 79
10967 berlin-neukölln
germany